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Immobilienkauf >

Haus in Dreiskau-Muckern(Leipziger Umland)

Hallo zusammen,
weil es uns die Gegend um Dreiskau-Muckern (bei Leipzig) mit all den schoenen alten Fachwerkhaeusern und freundlichen Leuten angetan hat, sind wir auf der Suche nach einem Grundstueck oder einem alten Fachwerkhaus, welches wir selbst restaurieren wollen. Vielleicht treibt sich ja hier jemand im Forum herum, der/die gerade fleissig ausfacht in dem Dorf und was gehoert hat von einem geplanten Verkauf??? Wir wuerden uns ueber Rueckmeldungen tierisch freuen!
Bis denne
Annelie
Oll iss Toll!
Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil)
Annelie | 24.01.10 | 890x abgerufen | Antworten (4)
Immobilienkauf > Allgemein

Haus Kauf(Ostwestfalen)

Ich bin einen kleinen Schritt weiter in meinem Wunsch, ein bestimmtes altes Fachwerkhaus kaufen zu wollen. Ich kenne das Haus nur von früher, wir wohnten dort schon einmal. Die jetzigen Eigentümer wissen nicht, wie lange sie das Haus noch nutzen wollen und haben mir das Gespräch angeboten. Das Haus macht von aussen trotz des Alters einen soliden, sauberen und intakten Eindruck, ist vor mehreren Jahren grundrenoviert worden. Von daher gehe ich davon aus, dass es innen auch nicht schlechter aussieht.
Nun ist ein Hauskauf kein Hobby von mir, bin also nicht unbedingt geübt in solchen Dingen und mich würde interessieren, auf was ich bei dem ersten Gespräch alles zu achten habe und hellhörig werden muss. Sollte das Gespräch doch schon im Objekt stattfinden, kann ich mir das Haus schon zeigen lassen oder wirkt das zu aufdringlich? Sollte das Gespräch so verlaufen, dass auf beiden Seiten der Kauf- bzw. Verkaufswunsch bestehen bleibt, was kommt dann als nächstes auf mich zu? Bin für alle Anregungen dankbar.
Grosse Leidenschaft für kleine Kotten
Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil)
Fachwerk.Kotten | 18.01.10 | 972x abgerufen | Antworten (16)
Immobilienkauf > Schädlinge / Holzschädlinge

Prognose Schädlingsbefall im FW Eiche 250J Kaufberatung(Braunschweig)

ich überlege ein FWH (ca. 250J, FW überwiegend Eiche) zu erwerben und hätte hier noch etwas Beratungsbedarf:
Beschreibung:
Das Hs (Front 6m) steht mit den Giebelseiten (L 8m) zwischen direkt angebauten weiteren Häusern. Innen sind die Giebelwände mit GK platten verkleidet. bzw. mit einem mineralischen Strukturputz (wie er gerne in WDV's verwendet wird) Das FW macht insgesamt noch einen guten Eindruck, m.e. überwiegend Eiche. Dachstuhl Nadelholz. Gefache Lehm, innnen wie außen. Balken im Keller und Wellerhölzer dazwischen, weiß gestrichen, vermutlich gekalkt. Meiste Balken nicht sichtbar weil mit Lehm eingeputzt.

Schadensbefund:
Die zwei quer verlaufenden Balken (Giebel zu Giebelwand) im EG auf denen die 8m langen Deckenbalken im OG aufliegen lassen sich mit einem kräftigen Schraubenzieherhieb bis auf ca. 20mm locker einstechen , danach tritt Widerstand auf, d.h. Man kommt nicht weiter rein, die zwei cm sind von Holzwürmern völlig zerbohrt. D.h. man kann locker weiches staubiges helles Material abstoßen, Fraßgänge deutlich sichtbar. Bohrlöcher sind auch an anderen Holzbalken im Hs feststellbar, jedoch kein weiches Material, bzw. keine hellen Ausfluglöcher. Die Löcher sind dunkel, also alt?
Im Gebäude riecht es nicht muffig (bei Außentemperaturen von -10 bis 0°C oder gar schimmelig.
Feuchtigkeit mit kapazitivem Feuchtemesser Trotec t650 war nicht feststellbar.
Einige Bodendielen (4cm Dicke) im sichtbaren Bereich stark zernagt.
Bohrmehl auf den waagerechten Flächen war nicht feststellbar. Das Hs ist ansonsten innen sehr verdreckt.
Pilze waren nicht offensichtlich sichtbar
Kann aus dem beschriebenen Zustand evt. mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auch auf den Zustand des nicht sichtbaren Holzes geschlossen werden?

Wie kann ich den Zustand des FW der Giebelseiten feststellen?
(Wände sollen bei den Besichtigungen nicht geöffnet werden.)
Ist es wahrscheinlich, das das FW der Giebelseiten auch in Eiche gebaut sein wird?
Gibt es weitere sichere Anzeichen von pot. Schädlingsbefall auf die ich konkret achten sollte?


Vielen Dank für etwas Zuspruch und Rat. Würde mich freuen auch hier vielleicht Mitglied der Community zu werden.

MfG

D.Selle
detlef Selle | 16.01.10 | 973x abgerufen | Antworten (4)
Immobilienkauf > Wärmedämmung

Verputztes Heraklith am Fachwerk(Schwarzwald)

Hallo!
Uns wurde ein Fachwerkhaus 'neueren' Baujahres (1963) angeboten. Vor ca. 20 Jahren wurden die Außenwände mit Heraklith isoliert und anschließend ein Verputz aufgebracht. In den letzten Jahren scheint der Verputz gestrichen worden zu sein.
Die Tatsache, dass die Konstruktion aus Fachwerk ist, ist für uns eher abschreckend zumal von der schönen Fachwerkfassade nichts zu sehen ist. Ich habe die Horrorgeschichten bezüglich Feuchtigkeit und Schädlinge in den Balken und Wänden gelesen und habe Bedenken, dass möglicherweise unter dem Putz der Schimmel wütet. Wir konnten bei der Besichtigung weder schlechten Geruch noch andere Anzeichen von Verrottung feststellen. Allerdings sind die Wände verkleidet, und man kann weder von innen noch von außen die Wand begutachten. Der Keller ist trocken und das Haus entspricht eigentlich genau dem was wir suchen aber die Tatsache, dass wir möglicherweise die Katze im Sack kaufen macht uns nervös.
Wir haben überlegt einen Sachverständigen zur Begutachtung zu beauftragen. Der kann aber genau so wenig hinter den Putz sehen wie wir und ganz unbedarft sind wir eigentlich selbst auch nicht.
Wie groß ist bei einem solchen Haus das Risiko, dass innerhalb der nächsten Jahre ein Totalschaden eintritt?
Mich überrascht auch ein wenig, dass bei diesem Baujahr noch Fachwerk verwendet wurde. Hat jemand Erfahrung mit Häusern aus diesem Baujahr? Wie kann man die Qualität der Konstruktion zum damaligen Zeitpunkt einschätzen?
Vielen Dank für alle Antworten.
Julia Kupp | 31.12.09 | 1018x abgerufen | Antworten (4)
Immobilienkauf > Allgemein

Haus Kauf der 30er Jahre(Münsterland)

Hallo Forenmitglieder,
wir planen de Kauf eines Hauses aus den 30er Jahren und fragen uns, worauf es besonders zu achten gilt.
Das Haus ist von außen verklinkert und hat Sandsteineinfassungen für die Fenster und Türen, die Außenmauern sind ca. 51 cm im Keller dick und ca. 45 cm im EG und OG. Ich denke zweischalig aufgebaut. Die Fenster sind doppelverglast aus 2006 und ein großer Teil der Holzböden wurde mit Eiche erneuert. Im Flur und in der Küche liegen noch die orginal Fliesen aus den 30er ... die Elektroinstallation ist auch erneuert und bis 1 (nicht 0,3) abgesichert. Der Keller scheint trocken, da er auch nur ca. 1,2 m in die Erde reicht, also quasi mit den Kellerfenstern noch übererdig liegt. Das Alter des Dachstuhles und der Dachpfannen kann ich nicht bestimmen....
Im OG ist ein kleiner Teil der Decke "herunter gekommen" also ein Stück in der Länge von 80 x 40 cm, ich weiß nicht wie diese Decken aufgebaut sind und was dir Ursache sein könnte.... An einigen Stellen außen, rund um Fenster und Türen hat sich ein wenig der Fugenputz gelöst.... tja soweit so gut, vielleicht habt ihr ja noch Tipps und Ideen für uns... Danke und adventliche Grüße aus dem verschneiten Münster.... Martin
Das Leben ist die Abwesenheit vom Fortsein!
Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil)
Martin | 20.12.09 | 792x abgerufen | Antworten (3)
Immobilienkauf > Baurecht

EU Recht & Verbraucherschutz bei arglistiger Taeuschung(Ostalbkreis bei Stuttgart)

Guten Abend:
auf die Frage beim Notar nach "Maengeln" gab es keine Antwort vom Verkaeufer. Er ist vom Fach, wohnte etwa 25 Jahre in dem Haus und will nie den Schwamm bemerkt haben.

Das OLG beauftragte einen SV, doch der befasste sich ausschliesslich mit der Frage, was ein normaler Kaeufer haette sehen koennen.

Das Objekt ist ein grosses altes Bauernhaus / 19 Jh und 2. Weltkrieg. 480 m Grundflaeche und 761 m Grundstueck. Kaufpreis war EUR 70 k.

FAKTEN: 1.) Laut SV bleibt nur der abriss da eine Sanierung > 900 k kosten wuerde. 2.) Der Bodenrichtwert liegt bei 79 k, doch der Marktwert betraegt allenfalls die Haelfte. 3.) Das Haus wurde dreckig und seit mindestens einem Jahrzehnt nicht gestrichen uebernommen. Vom Schleifen der Boeden bis zum Neuputz der Fassade waren wiele Arbeiten offenkundig.

DAS PROBLEM: negativer Wert. Die Abrisskosten uebersteigen den Marktwert.

FRAGEN: Beim Notar wurde der Verkaeufer gefragt, ob Maengel bekannt seien. Angeblich existiert ein Kostenvoranschlag eines Dachdeckers ueber 10 k.

Das war jedoch ein grandioser Verkaeufertrick - angesichts 6-stelliger Kosten fuer eine Dachreparatur.

a) Hat der Notarvertrag keine Bedeutung? Beim Gebrauchtwagenkauf dreht sich doch Alles um den Kaufvertrag!

b) Sehr bequem - dem Kaeufer unterstellen, in weniger als 1/30.000stel der Zeit Maengel zu erkennen, derweil der Verkaeufer vorgibt, dieselben Sachmaengel nicht gekannt zu haben.

c) Kennt jemand ein Grundsatzurteil?

d) Bei einem Altbau dieser Art sind gigantische Probleme bzw. sehr wenig Komfort klar. Deshalb liegt der Kaufpreis auch so niedrig. Wer Komfort will, liegt hier falsch. Wenn jedoch tragende Balken Schwamm haben usw., ist so eine Schrottimmobilie auch fuer EUR 1 unverkaeuflich.

e) Faellt jemand was dazu ein? Sittenwidriges Rechtsgeschaeft. Money for nothing. EUR 70.000 fuer einen negativen Wert von etwa minus 20.000.

Wenn ich das Haus nun fuer einen Euro verkaufen koennte, muesste ich viele Seiten beim Notar diktieren, um auch nur alle bekannten Sachmaengel in vierstelliger Hoehe anzugeben. Wasserschaden (der Verkaeufer liess ueber Jahre das Wasser herein laufen, statt sofort zu reagieren) usw. usf.

Kurzum, es scheint hier hoechst seltsam in Deutschland gehandhabt zu werden. Beim Gebrauchtwagen richtet sich der Nachweis von Arglist nach dem Vertrag. Bei alten Haeusern soll jedoch der pauschale Hasftungsausschluss gelten.

Wenn ein Verkaeufer, der mehr als 30.000 mal laenger das Haus kennt, einen Dummen findet und beim Notar keinerlei Angaben zu Maengeln macht, kommt er durch, was sonst als sittenwidrig scheitern wuerde?

Ein "Diamant" aus Glas waere demnach ein guter Kauf fuer EUR 70.000 weil dieses Haus einen negativen Wert hat, was schlimmer als EUR 0 wie beim "Diamant" waere.

Verstehe das nicht. Doch sollten sich Alle, die alte Haeuser kaufen, sich mit der Schattenseite befassen.

Eine schoene Weihnachtszeit!
es gibt keine dummen Fragen!
Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil)
Chris | 13.12.09 | 1138x abgerufen | Antworten (7)
Immobilienkauf > Allgemein

ENEV bei Altbaukauf(Kraichgau)

Guten Tag,

wir überlegen, einen Altbau (Fachwerk) von 1820 zu kaufen(kein Denkmalschutz) und sind nun nicht sicher, wie weit wir von der neuen ENEV betroffen sind.

das Haus wurde 1990 im Dach gedämmt, 1999 Eigentümerwechsel, danach folgende Arbeiten:
-Fassade freilegen -> Sichtfachwerk (innen auch, also Außenwände ungedämmt)
-neue Fenster (energiesparend)
-neue Heizanlage

Wenn wir das Haus kaufen müsste an der Fassade ein Querbalken ausgetauscht werden, da dieser morsch ist, kann das Probleme geben, da die Fassade ja nicht gedämmt ist?

Ansonsten soll nichts gemacht werden, da das Haus "fertig saniert" ist können trotzdem noch Altlasten nach ENEV kommen?

Oder entstehen neue Verpflichtungen durch die ENEV, vor allem auch von folgendem Sachverhalt:

"Freistellung der Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern, wenn der Eigentümer am 1.2.2002 in dem Haus gewohnt hat.
Die Nachrüstpflichten muss der spätere Erwerber des Hauses innerhalb von zwei Jahren nach Eigentümerwechsel erfüllen"

Die Finanzierung erfolgt ohne Kredite, Denkmalschutz soll nicht beantragt werden.

Für Hilfe wäre ich sehr dankbar!

Viele Grüße

Stefanie
Stefanie | 24.11.09 | 1330x abgerufen | Antworten (22)
Wer hat interesse an einer Fachwerkscheune?Immobilienkauf > Allgemein

Wer hat interesse an einer Fachwerkscheune?(Göttingen, Südniedersachsen, Nordhessen)

Die Scheune ist ca 10 x 18 m lang und besteht aus Eichenbalken. Habe die Scheune schon einmal aufgemessen, weil ich diese als Wohnhaus ausbauen wollte. Da diese Möglichkeit den Kostenrahmen sprengen würde und die Scheune konstruktiv hierfür nicht geeignet ist, steht die Scheune bzw. das Fachwerk zum Verkauf. Das heißt entweder abbauen, und an einem anderen Ort wieder aufbauen oder die Balken für Sanierung o.ä. verwenden.
Wer Interesse hat, meldet sich bitte.
lieber alt und schön als neu und hässlich
Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil)
Jörn Hillebrecht | 17.11.09 | 909x abgerufen | Antworten (1)
Haus ev. zu verkaufenImmobilienkauf > Gesucht/Gefunden

Haus ev. zu verkaufen(Sachsen)

in unserer NAchbargemeide steht ein altes Fachwerkhaus (Hölzer um 16xx geschlagen), daß aufgrund eine langen Kette von Umständen bisher keinen richtigen Nutzer gefunden hat und seit Jahren leer steht. Der jetzige Eigentümer wäre ev. bereit, dies zu verkaufen - so die Aussage gegenüber dem Heimatverein, die sich um das Haus und dessen Zustand sorgen. Wer hätte ev. Interesse, sich mit so einem Kostenschlucker zu belasten - denn das wird es. Es liegt in der Nähe des Autobahndreickes Nossen (ca. 10 min) zwischen Chemnitz, Dresden und Leipzig. Das hier läuft über keinen Makler, ist eine Eigeninitiative des Heimatvereines !!!
Das erste Haus baue man für einen Feind, das 2. für einen Freund und erst das 3. für sich selber !
Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil)
Olaf aus Sachsen | 09.11.09 | 1247x abgerufen | Antworten (3)
Immobilienkauf > Wärmedämmung

Dämmung entscheidet über Kauf oder Nichtkauf des Hauses - wer kann helfen?(Brandenburg, Eberswalde)

Hallo,
wie in unserem Profil schon beschrieben, sind wir recht nah davor ein 1927 gebautes Haus zu kaufen (Brandenburg, Eberswalde). Laut Gutachter belaufen sich die Sanierungskosten ohne Dämmung auf ca. 105000 Euro, mit Dämmung (Dämmungsverbundsystem + Putz + Farbe) auf ca. 130000 Euro. Nun haben wir bei einer anfängerblutigen ersten Recherche im Internet - wie auch hier - bereits des öfteren gelesen, dass Dämmung häufig Unsinn sei. Ohne Dämmungspreis könnten wir uns das Haus leisten, aber 25000 Euro mehr wären einfach nicht drin. Der Putz würde wohl erstmal noch ein paar Jährchen gehen, auch wenn's nicht sonderlich schön ist.
Laut alter Skizzen sind die Außenwände 38 cm stark. Ob Hohlkammer oder Vollwand konnte der Gutachter uns nicht sagen. Er meint er müsste dazu in die Wand bohren - das lässt der Makler nicht zu.
Wäre es möglich bei dieser Wandstärke auch eine Vollwand ungedämmt zu lassen?

Auch die Recherche, ab wann Hohlkammer üblich war etc. hat nicht viel gebracht, weil wir keine genauen Angaben gefunden haben.

Wer kennt sich aus? Wer kann uns einen Tip geben?

Falls Ihr Fotos braucht etc., dann können wir die gern liefern.

Besten Dank!
Daniela und Christian
Wenn die Klugen immer nachgeben, dann haben bald die Dummen das Sagen.
Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil)
meritene | 03.11.09 | 1306x abgerufen | Antworten (17)
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