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Historische Baustoffe
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Forumeintrag-Eintrag [forum 14532] {PDF / Druck} |
Wand > HolzbauRiegelverzapfungen Teil I Die Riegel werden horizontal zwischen die einzelnen Wandstiele(Bundstiele) eigespannt und haben den Zweck, die fenster- und Türöffnungen oben und unten zu begrenzen, ferner die Stielhöhe in gleich hohe Fächer zur Aufnahme der Ausfüllungswerkstoffe zu teilen. Den Riegeln gibt man den Querschnitt der normalen Stiele(nicht der Eck- oder Bundstiele). Die Höhe kann mit Ausnahme der fenster- und Türriegel sehr beschränkt werden und mit ca. 10 cm hinreichend sein. Den oberen Abschluß bei Fenstern nennt man Sturzriegel(Fenster- oder Türriegel), den unteren Brüstungsriegel, alle anderen heißen Zwischenriegel. Die Fensterriegel werden bei der Ausführung nicht nur verzapft, sondern auch versatzt, um die darüber liegende Mauerlast besser auf den Stiel übertragen zu können(größere Druckfläche). Jeder Dummkopf kann eine Scheune einreißen, doch um eine zu bauen, braucht man einen Zimmermann.Mitglied der Fachwerk.de Community ( Profil) Holzbau Eckardt | Zimmergesell Michael Eckardt | 25.07.04 | 2706x abgerufen | [ Kommentar schreiben ]
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 Riegelverzapfung Teil II Beim Brüstungsriegel wird häufig die Versatzung nach oben ausgeführt, damit das Regenwasser(konstruktiver Holzschutz) nicht so leicht eindringt und um eine größere Druckfläche für den Druck nach oben durch die Verspannung des Riegelmauerwerkes zu erhalten. Beim Zurichten wird zuerst das Zapfenloch ausgestemmt, dann die Versatzung ausgeschnitten und ausgeputzt. Werden zwei Riegel in derselben Höhe in einem Stiel eingezapft, so müssen mindestens 3-4 cm Holz stehenbleiben. In der Praxis werden oft die Zapfenlöcher durchgestemmt(sehr schlecht, auch von sog. Fachfirmen). Die Riegel liegen an der Außenseite stets mit dem Stiel bündig.
Jeder Dummkopf kann eine Scheune einreißen, doch um eine zu bauen, braucht man einen Zimmermann.Mitglied der Fachwerk.de Community ( Profil) Holzbau Eckardt | Zimmergesell Michael Eckardt | 25.07.04
 Riegelverzapfung Teil III wenn man bei schrägstehenden Hölzern(Streben) die Zapfen vermeiden will, dann überblattet man Strebe und Riegel. Die Strebe ist dabei so viel auzuklinken, daß sie mit der Vorterkante Riegel bündig liegt. Je nachdem in der Höhe ein oder zwei Reihen Riegel vorhanden sind, bezeichnet man die Wand als ein- oder zweimal verriegelt. Die Stellung der Riegel hat sich unbedingt nach der Höhe des Mauerwrks zu richten, denn jedes Fach muß so hoch werden, daß es durch ganze Schichten ausgefüllt wird. Deshalb muß ein Zimmergesell wissenn, daß man auf 1 m Mauerwerk ?? Schichten rechnet.
Jeder Dummkopf kann eine Scheune einreißen, doch um eine zu bauen, braucht man einen Zimmermann.Mitglied der Fachwerk.de Community ( Profil) Holzbau Eckardt | Zimmergesell Michael Eckardt | 25.07.04
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