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Historische Baustoffe
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Deutschland---Allgemein-Allgemein
Alles ist möglich... [img 9374]
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© Uwe Berghammer
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Bilder: Uwe Berghammer
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Hallo,
grundsätzlich ist ja alles möglich, ob es dann jedoch sinnvoll bzw. wirtschaftlich ist, entscheidet das Detail. Eine Wandheizung als Verbraucher stellt immer eine geeignete, z.T. auch alternativlose Variante dar und bringt gerade im Altbau und insbesondere im Verbund mit einer Innendämmung zusätzlich günstige bauphysikalische Effekte.
Eine Fußbodenheizung bringt insofern Nachteile, weil sie mit einen höheren konvektiven Anteil des Wärmeintrages arbeitet und somit in Bezug auf das Behaglichkeitskriterium ‚Luftbewegung’ ungünstig wirkt. In Räumen mit kurzer Aufenthaltsdauer im Besonderen in Bädern kann eine zur Wandheizung zusätzlich installierte Bodentemperierung einen Komfortzuwachs bedeuten. Generell sei bemerkt, daß eine Wandheizungsfläche immer auch die Bodenflächen erwärmen wird.
Das Einbinden eines Ofens, idealerweise eines Grundofens mit großer Speicherfähigkeit, in die Heizungsanlage kann immer sinnvoll sein, bedarf jedoch einer gescheiten Speicherlösung (Pufferspeicher). Die Rohrlänge des Wärmetauschers ist dann abhängig von der Größe des Ofens, dessen nutzbare Flächen sowie dem Rohrdurchmesser des Wärmetauschers. Ein Ofen bringt bei einem Niedrigenergiehaus die Freude am Heizen und sicher auch die Möglichkeit, in besonders kalten Tagen (momentan eher selten) eine intensive Wärmestrahlung zu erzeugen. Letztlich steht doch bei jeder Entscheidung für das Eine oder Andere immer noch das Wohlbefinden als größtes Kriterium.
Im Bild sehen Sie eine Rohbauphase eines Grundofens mit integriertem Wärmetauscher.
Mit besten Grüßen
Uwe Berghammer
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Upload am 09.01.07
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